Über uns

Keimzelle Pfarrjugend – Die jecken Anfänge

In den 80er-Jahren gab es im Grengel eine große und aktive Pfarrjugend. Immer donnerstags war die Teestube im alten Pfarrheim Treffpunkt. Das ganze Jahr über waren wir hier aktiv. Jugendgottesdienste und Liturgische Nächte waren feste Bestandteile. Genauso natürlich auch weltlicher Dinge wie Volleyballspielen auf der Pfarrwiese, Schlittschuhlaufen, Wochenendfahrten nach Schwirzheim – und natürlich auch der Karneval. Legendär waren die Karnevalsfeten im Grengeler Pfarrheim. Als Gruppe ging es samstags nach Wahn und sonntags nach Porz zum Zooch. Mit einem gemeinsamen Motto wie „Die Schwarzwaldklinik vom Grengel“, „Die Götter vom Grengel“ oder dem „Grengeler Zauberkessel“ waren die Jecken aus der Pfarrjugend schon damals als Gruppe zu erken
nen – zunächst noch als begeisterte Zugbesucher.


„Da trekke mer mit!“ – Die erste Zugteilnahme

Irgendwann kam es aber wie es kommen musste. Vom Virus Carnevalis angesteckt, reichte das am Rand stehen nicht mehr aus. Mittendrin zu sein, statt nur daneben zu stehen, war unser Traum. Dank der Schützenhilfe von Heinz-Josef Demmer von den Fidelen Elsdorfern wurde er 1987 erstmals Wirklichkeit! Kostümiert als Zwerge vom Grengel, gingen rund 20 Jecke aus dem Grengel im Porzer Zug mit. Stilecht zum Kostüm mit frischen Möhren als Wurfmaterial.


Der erste richtige Baggewagen

Der Auftakt als Gruppe im Porzer Zug war gemacht, und schnell wurde aus der Sache mehr. Hatten wir im ersten Jahr noch den alten Transit der Urbacher Pfarrei als Baggagewagen dabei, rüsteten wir für das folgende Jahr mit einem kleinen Bauwagen auf, der zur Grengeler Zauberburg umgestaltet wurde. Bernd Völlings, der damals schon seine Lehre zum Schreiner hinter sich gebracht hatte, übernahm die Koordination des Wagenbaus. Und noch ein drittes Jahr gingen wir als Pfarrjugend durch den Zug. Das Motto „Im Herzen sind wir alle Schweine“  gefiel dem Festausschuss Porzer Karneval so gut, dass der Verein einen Rüffel dafür bekam. Dem Bauern des Dreigestirns gefiel es aber tatsächlich so gut, dass er uns auf dem Weg in die Zugaufstellung eine Flasche Champagner überreichte. So unterschiedlich sind die Geschmäcker.


Von der Pfarrjugend zum Karnevalsverein

Nach drei Jahren Zugteilnahme als Grengeler Pfarrjugend wurde das Finanzvolumen so groß, dass Gregor Berghausen und Michael Sauer das Ganze in einen rechtlich sicheren Rahmen bringen wollten. Im Sommer 1992 luden beide zur Gründungsversammlung der „Grengeler Draumdänzer (e.V.)“ ein. Aus der jecken Pfarrjugend hatte sich ein junger Karnevalsverein entwickelt.


20 Jahre Draumdänzer – Der „Draum“ geht weiter

2012 feierten „Der junge Straßenkarneval aus Grengel“ sein 20-jähriges Jubiläum und stellte - noch vor 20 Jahren undenkbar - das große Porzer Dreigestirn.