Waldpaten in Aktion! Draumdänzer bringen den Stadtwald auf Vordermann.

 

Die Draumdänzer bei ihren Waldarbeiten.

Bernhard, Dominik und Armin beim Heraushieven eines noch relativ kleinen Astes aus dem Senkelsteich!

Freude bei Dominik und Reinhard über einen zersägten Baumstamm.

Weg damit! Konrad und Bernhard beim Beseitigen vemoderter Baumstämme.

Keine Seltenheit: Armin mit Fahrradschlauch. Auch eine verrostete Felge wurde aus dem Wasser gefischt. Der Fahrer war im Übrigen nicht mit dabei...

Armin beim Fischen: Der Senkelsteich war ein Paradies für Müllangeler!

Reinhard und Armin beim Herausziehen eines weiteren Astes.

 

 

Es wird Frühlig im Grengel!

Frühling läßt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte;
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land.

(Eduard Mörike)

So weit Eduard Mörike über den Frühling: Beim ersten "Waldaufräumen" des Jahres - mit dem Termin am 2. April sollte nicht etwa ein verspäteter Aprilscherz gemeint sein (...) - stiegen den Draumdänzern, die mit einigen tapferen Mitgliedern zur Waldarbeit angerückt waren, leider keine "süßen", sondern eher modrige Düfte in die Nasen, der von den Baumstämmen und jeder Menge Geäst herrührte, dass die sie bei ihren Arbeiten aus dem Senkelsteich bargen!

Nachdem bereits vor einigen Wochen das Forstamt im Grengeler Stadtwald Einschlagarbeiten vorgenommen hatte, weil z. B. die Bäume rund um den Senekelsteich schon marode waren, war, antstelle des sonst sehr gut gepflegten Naherholungsgebietes, nach den städtischen Arbeiten nur noch ein Trümmerfeld von Baumstämmen und Ästen zu bewundern.
Bei der Stadt Köln hatte man es offenbar im nicht mehr als notwendig empfunden, die entstandenen Abfälle in Form von grobem Geäst und rieisigen Holzkeilen, zu beseitigen!
Das störte nicht nur die Anwohner im Grengel, sondern auch die Grengeler Draumdänzer, die 2003 die Patenschaft über die "Grüne Lunge vom Grengel" erhalten hatten, doch arg.

Deshalb hieß es an besagtem 2. April: Frisch ans Werk!
In einer über vier (!) Stunden dauernden Aktion wurde der gröbste Abfall rund um den und im Senekelsteich entfernt.
Insbesondere das, was man aus dem Teich herausangelte, war doch sehr verwunderlich: Die bei den Fällarbeiten entstandenen Holzkeile hatte man, nebst allerlei kleinem und großem Geäst, einfach in dem Gewässer versenkt. Selbst der Zufluss zum Teich war durch die teils sehr großen Hindernisse verschlossen, was für Flora und Fauna im und am Wasser sehr negative Folgen haben kann.
Insgesamt war es nicht nur sehr anstrengend und zeitaufwendig, das Holz aus dem Wasser zu bergen, sondern auch völlig überflüssig: Auch wenn die Draumdänzer sich nach der bisher im Wald getanen Arbeit freuen, das größte Chaos beseitigt zu haben, wäre es doch angebracht gewesen, wenn die Stadt dem Verein diese Arbeit erspart hätte, indem sie das Holz nach den Arbeiten abtransportiert hätte!

Ein positives Highlight hatte die Aufräumaktion im Wald dennoch:
Die Enteninsel wurde nach dem Winter wieder in der Mitte des Senkelsteiches plaziert und eine seltene Mandarinenente hat das Sommerdomizil bereits besichtigt.


 

Der aufgebahrte Nubbel auf dem Wege zu seiner letzten Ruhestätte.
 

Ganz schön viel Holz: Schubkarrenweise wurde das Altholz vom Rand des Weihers wegtransportiert.

Karl-Heinz Sessenhausen beim Zusammenrächen von Segespänen.

Armin operiert am offenen Stamm.

Die Enteninsel ist nach dem Winter nun wieder auf dem Senkelsteich.